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Die Hunde(führ)schule

Leitsatz: Sicherung des respektvollen Umgangs gegenüber dem eigenen Hund aber auch gegenüber den Mitmenschen und/oder ihren Hunden.

Ich lernte diverse Hundeschulen und ihre Arbeitsweisen ab dem Jahr 1998 kennen – es sind also mittlerweile viele Jahre vergangen, und ich bin froh, dass bereits ein Umdenken in der Hundeerziehung stattgefunden hat. Früher sah man regelmäßig auf den Ausbildungsplätzen gleichzeitig bis zu 30 (!) Hunde in den Kursen, die mit viel Druck, Leinenruck und Geschrei unterrichtet wurden. Welpen und Junghunde gingen gemeinsam (!) – also ohne Rücksicht auf Alter, Größe, Temperament - in den Kursen, dabei war Mobbing häufig zusehen und die Gruppengrößen mit ca. 20 Hunden keine Seltenheit. Der resultierende Stress für Hund und Mensch war da auch nicht zu  überhören! Diese Trainingsmethoden und Kursführungen sollten in der heutigen Zeit und nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht mehr abgehalten werden!

IVereinstaetigkeitm Jahr 2005 habe ich ganz unerwartet einen Welpen- und Junghundekurs in einem Verein übernehmen dürfen. Bereits da war es für mich klar, für Hund und Mensch freundliche Kurse anzubieten. Die Arbeit mit dem Team Mensch und Hund (schließlich lehrt man in den Kursen mehr den Menschen als seinen Hund) machte mir so viel Spaß, dass es selbstverständlich für mich war, bestmögliches Wissen rund um den Hund zu erwerben und dieses auch weiterzugeben. Neben vielen Seminaren, habe ich im Jahr 2013 schließlich den zweijährigen Universitätslehrgang der Angewandten Kynologie abgeschlossen und die staatlich anerkannte Prüfung zur „tierschutzqualifizierten Hundetrainerin" bestanden. Seit 2007 bin ich von der Tierschutzombudsstelle Wien als Prüferin für den freiwilligen Wiener Hundeführschein ausgebildet und berechtigt. Seit 2010 bin ich von der Niederösterreichischen Landesregierung ebenfalls berechtigt die NÖ Sachkunde auszustellen.

AishaichSeit 2009 halte ich diverse Vorträge zu Hundethemen für Hundebesitzer, Züchter, Hundefreunde und HundetrainerInnen ab.

Nach einer mittelweile 10-jährigen ehrenamtlichen Vereinstätigkeit, war es an der Zeit eine eigene Hundeschule zu gründen(2014), in der der respektvollen Umgang mit dem Hund im Vordergrund steht. Ich biete KEINEN stressreichen Hundesport an, vielmehr soll jedem Mensch-Hund-Team eine individuelle Ausbildung geboten werden, die den jeweiligen Bedürfnissen und Anforderungen entspricht. Die Bezeichnung Hunde-Führ-Schule ist daher naheliegender, da es mein Bestreben ist, Sie als HundeführerIn bei der Erziehung Ihres Welpen bzw. erwachsenen Hundes anzuleiten, Ihren Hund im Alltag konfliktfrei führen zu können und so einen wesentlichen Beitrag zu einem positiven Zusammenleben zwischen HundehalterInnen und Nicht-HundehalterInnen beizutragen. Die Möglichkeit der Absolvierung einer Begleithundeprüfung nach Prüfungsordnung des Europäischen Verbands für Hundewesen (EuVH) ist möglich.